Sunrise


In Melide

Da die Herberge leider voll war, als ich hier ankam, musste ich mir zur Abwechslung mal wieder ein Zimmer suchen. Na ja, die 20- Euro-Unterkunft kann ich mir ja so kurz vor Santiago gönnen. :-)

Gestern war ich in einer wunderbar familiären Herberge auf einem Kuhdorf 8 km vor Palas de Rei. Die Bewirtung dort war einfach toll, ebenso das rustikale Ambiente! Dabei finanzieren sie sich ausschliesslich durch Spenden (man kann ein Donativo dazugeben, wobei es für mich auch selbstverständlich ist, etwas zu geben). Das Essen hat auch geschmeckt.

Von irgendwo hinter O Cebreiro bis kurz nach Portomarin bin ich die meiste Zeit mit einer spanisch sprechenden Gruppe (mit denen ich selbst mich allerdings auf Englisch verständigt habe) gegangen und hatte schliesslich beim Zuhören das Gefühl, immer mehr von den Konversationen in dieser Sprache zu verstehen - wenngleich es fürs selbst tiefer gehende Gespräche auf Spanisch führen noch nicht ausreicht. In Sarria (=davor) wurde der Geburtstag von einem von ihnen gefeiert.

Andererseits habe ich es in den letzten 1 1/2 Tagen auch genossen, wieder allein und ganz in meinem eigenen Rhythmus zu gehen. Das heisst, weniger grosse und dafür mehr kleinere Pausen. Und schliesslich treffe ich allein meine Entscheidungen mindestens fünf Mal so schnell. ;-)

5.7.07 22:20
 
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