Sunrise


Mit oder ohne Wanderstock?

Soweit ich denken kann, empfand ich bei Touren zusätzlichen äußeren Ballast aller Art - Stöcke, Regenschirme... ausgenommen natürlich Skistöcke beim Skifahren, wo sie notwendig sind und mehr Sicherheit verleihen - als störend.

Wenn ich mich entsinne, wie viele Regenschirme (als alltägliches Beispiel - nicht dass ein Regenschirm auf dem Jakobsweg in Betracht gezogen würde, nein, natürlich nicht!) ich in meinem Leben schon verschlampt, irgendwo liegen gelassen habe, erscheint es mir fraglich, ob es sich lohnen würde, einen Wanderstock von zu Hause aus mitzunehmen.

Sollte ich aufgrund der Witterungs-, Weg- oder sonstigen Verhältnisse einen benötigen, werde ich mir daher vor Ort einen solchen organisieren - einen, der zudem für die jeweilige Situation angemessen ist.

Aber ich sehe für mich keinen Sinn darin, von Vornherein einen Stock mitzuschleppen, den ich möglicherweise für einen Großteil des Weges gar nicht brauchen werde.

Man kann eben nicht für alles gerüstet sein - darüber hinaus ist es auch wichtig, dass man auf dem Weg auch, wenn man nicht auf alles vorbereitet ist, darauf vertrauen kann, dass man es schaffen wird. Und dass man ggf., wenn dies zum Weiterkommen vonnöten oder zumindest nützlich ist, eigene Lösungen findet, um die jeweilige Situation zu bewältigen.

Und überhaupt ist es ja auch in eigenem Interesse, sich bei der Zusammenstellung der Utensilien auf das Wesentliche, also auf das, was man wirklich braucht und was man nicht unterwegs besorgen kann, zu beschränken. 

Klar, ein paar persönliche Sachen gehören - für mich zumindest - dazu. Wie etwa meine Kamera, mit der ich die schönsten Eindrücke festhalten möchte. Sowie das Reisetagebuch, wo ich meine Gedanken und Impressionen aufschreiben werde.

Das ist jedoch ganz individuell - jeder entscheidet selbst, wo er / sie seine / ihre Prioritäten setzt.  

10.5.07 20:05
 
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